Am 9. März haben wir uns morgens um 8:15 Uhr vor der Schule getroffen und sind gemeinsam mit dem Bus nach Weimar gefahren. Während unserer Reise hatten wir fast die ganze Zeit über wirklich schönes Wetter.
Gegen 13 Uhr sind wir in Weimar angekommen. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Kunstgruppe und eine Musikgruppe. Die Kunstgruppe besuchte das Bauhaus, während wir mit einem Guide durch die Stadt gingen und mehr über Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und andere erfahren haben.
Am Abend ging es zurück in die Jugendherberge. Dort haben wir mit drei anderen Freunden in einem Fünferzimmer übernachtet und sind ziemlich früh schlafen gegangen.
Am zweiten Tag haben wir die Wohnhäuser von Goethe und Schiller besichtigt. Die Häuser sind heute Museen, und unser Guide hat uns viele interessante Dinge über ihr Leben erzählt. Besonders überraschend war für uns, dass wir im Schiller-Haus eine Haarlocke des Dichters sehen konnten – das war wirklich unglaublich.
Am dritten Tag haben wir Programme wie „Auf den Spuren Anna Amalias“ und „Phönix aus der Asche“ besucht. Während wir draußen unterwegs waren, konnten wir gut spüren, dass Weimar eine ruhige und gemütliche Stadt ist.
Das Wetter war angenehm kühl, die Umgebung sehr schön, und die historischen Gebäude haben uns besonders beeindruckt.
Am Abend haben wir im Stellwerk – Junges Theater Weimar das Theaterstück „Ausradiert“ gesehen. Während der Aufführung haben einige von uns Notizen gemacht, andere haben sich ganz auf die Bühne konzentriert. Durch das Stück haben wir mehr über die Verbrechen der nationalsozialistischen Eugenik und die Schicksale der Opfer gelernt.
Am vierten und letzten Tag sind wir früher als sonst aufgestanden und haben schon unsere Sachen gepackt. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald gefahren. Unsere Gruppen haben sich mit verschiedenen Bereichen des Lagers beschäftigt. Wir haben unter anderem das Krematorium, das Kleine Lager und die Lagerkantine gesehen und auch das Museum besucht. Dort konnten wir viele originale Gegenstände aus der Zeit sehen, wie Kleidung, Geschirr und handgeschriebene Dokumente.
Am späten Nachmittag sind wir zurück zur Jugendherberge gefahren und haben dort auf den Bus gewartet, der uns zurück nach Wildau gebracht hat. Nach etwa dreieinhalb Stunden Fahrt sind wir schließlich gegen 21.00 Uhr sicher wieder angekommen.
Durch diese Reise haben wir verstanden, wie wichtig Weimar für die deutsche Literatur und Geschichte ist. Die Stadt hat eine besondere Atmosphäre und ist sehr stark von Kunst und Kultur geprägt. Diese Reise hat unser Interesse an Deutsch, Geschichte, Kunst und Musik noch weiter verstärkt.
P.L. (10b) und W. L. (10a); Schülerinnen unseres Gymnasiums aus der VR China







