Vom 17. bis zum 20. September diesen Jahres fand die 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Bremen statt, an den 5 Schüler unserer Schule teilnahmen: Franz Lenner, Guanwen Li, Lotta Ludwig, Selja Mahmutovic und Jonah W.

Am ersten Abend startete das Programm „Wissenschaft in fünf Minuten“ mit Vorträgen der jungen GDNÄ, bei dem verschiedene Schüler ihre Forschungsprojekte aus der Biologie, Chemie, Physik und Medizin vorstellten. Anschließend stellte der ehemalige NASA-Wissenschaftschef Thomas Zurbuchen einen Vortrag über Leben im All vor.

Am nächsten Tag hatten Franz und Jonah die Chance ein Interview mit einer Wissenschaftsjournalistin zu machen, da der Leiter des GDNÄ Schülerprogramms Paul Mühlenhoff die Initiative einfach großartig fand. (https://www.gdnae.de/schueler-initiative-auf-eigene-kosten-nach-bremen-gereist/). Den restlichen Tag wurden Vorträge zu Informatik, Mathematik, Technik und Ingenieurswissenschaft gehalten. (https://www.gdnae.de/wp-content/uploads/2026/04/GDNAe_Programmheft_Bremen_2026.pdf)

Samstag war der programmreichste Tag. Als erstes wurde ein Vortrag über „Katalysatoren: Lebendiger als bisher wahrgenommen“ und „KI in Chemie und Wirkstoffdesign“ gehalten. Gefolgt von der Biologie mit Themen wie „Wie einfach können lebende Systeme sein?“ oder „Erkenntnisse der Wildtierforschung in der Serengeti zum weiblichen Durchsetzungsvermögen der Tüpfelhyäne“ des ehemaligen Leiters des Leibniz-IZW, Heribert Hofer, und der Physik, bei der unter Anderem erklärt wurde, wie die Fusion von Wasserstoffkernen eine Primärquelle werden könne. Das Highlight der vier Tage fand am Abend statt. Dabei stellte der Nobelpreisträger Benjamin List die Organokatalyse vor. Zum Ausklang des Abends hatten sie die Möglichkeit verschiedene Kulturen im Übersee-Museum besser kennenzulernen.

Medizin war am Sonntag Thema. Es wurden interessante Wahrheiten und Wissenschaft über den Missbrauch und Nutzen von Evidenz in Medizin und Politik humorvoll an das Publikum gebracht, genauso wie das Nutzen von KI in der Pathologie.

Abschließend lässt sich sagen, dass die 134. Versammlung mit dem Motto „Wissen schafft Nutzen, Wissenschaft nutzen“ ein sehr gelungener Kongress gewesen ist. Es war möglich, sich mit Persönlichkeiten wie Benjamin List, Thomas Zurbuchen, Mark Bennecke und vielen mehr zu unterhalten und auch über bestimmte Themen Fachdiskussionen zu führen. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Offenheit aller, egal ob Schüler, Student oder Professor, jeder einzelne war offen für Gespräche. Es ist ausdrücklich empfehlenswert für jeden, der die Wahl hat, einen solchen Kongress zu besuchen, diese Gelegenheit auch zu nutzen.

Für jeden Teilnehmer unserer Schule, war dies ein unvergessliches Erlebnis und jeder würde erneut teilnehmen!

Franz Lenner, Lotta Ludwig, Jonah Winzig