Im Rahmen unserer Exkursion hatten wir die Möglichkeit, drei sehr unterschiedliche und interessante Einrichtungen zu besuchen. Dabei konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und verschiedene Berufsfelder sowie gesellschaftliche Themen kennenlernen. Am ersten Tag besuchten wir die Berufsfeuerwehr. Um 8:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhofsvorplatz. Um 8:15 Uhr wurden wir von einem Bus abgeholt, der von den Eltern meiner Mitschülerin Lilly organisiert worden war. Gegen 9:15 Uhr kamen wir an der Feuerwehrwache an. Da ein Kollege von Lillys Vater noch nicht da war, zeigte er uns zunächst die Wache und führte uns durch die verschiedenen Bereiche. Außerdem durften wir Feuerwehr-Ausrüstung anprobieren, was sehr interessant war. Um 10:30 Uhr kam sein Kollege und hielt einen Vortrag über Erste Hilfe. Dabei konnten wir an einer Übungspuppe selbst Herzdruckmassagen durchführen. Das war ziemlich anstrengend, aber auch sehr lehrreich. Nach einer kurzen Pause erklärte uns Lillys Vater, was man bei einem Brand beachten muss und welche Bedeutung verschiedene Hinweisschilder haben. Anschließend durften wir draußen selbst einen Feuerlöscher benutzen und ein Feuer löschen. Das war für uns der spannendste Teil des Tages, da es sehr aufregend war und man nicht oft die Möglichkeit bekommt, so etwas selbst auszuprobieren. Zum Schluss zeigte uns ein weiterer Feuerwehrmann die Trainingsräume und erklärte, welche Prüfungen man bestehen muss, um Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu werden. Um 14:00 Uhr endete der Tag und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Wildau. Am zweiten Tag besuchten wir das Haus Bastian auf der Museumsinsel in Berlin. Wir trafen uns um 8:30 Uhr am Bahnhof und fuhren mit der Bahn über Ostkreuz weiter zur Museumsinsel. Dort angekommen wurden wir von einer Mitarbeiterin begrüßt. Sie erklärte uns zunächst, was das Haus Bastian ist und sprach mit uns über das Thema Gemeinschaft. Anschließend betrachteten wir verschiedene Bilder und sollten mithilfe von Post-its festhalten, ob wir uns in den dargestellten Situationen wiederfinden. Danach bekamen wir eine Führung durch die Ausstellung. Bis etwa 11:45 Uhr konnten wir die Ausstellung selbst erkunden und sollten Dinge abzeichnen, die wir mit Gemeinschaft verbinden. Nach einer Pause arbeiteten wir mit Ton und gestalteten in Gruppen Kunstwerke zum Thema Gemeinschaft. Dieser Teil hat mir am besten gefallen, da ich vorher noch nie mit Ton gearbeitet hatte. Außerdem hat die Gruppenarbeit viel Spaß gemacht und wir haben dabei auch viel gelacht. Danach stellte jede Gruppe ihr Kunstwerk vor und erzählte eine passende Geschichte dazu. Anschließend räumten wir alles auf und fuhren wieder nach Wildau zurück. Am dritten Tag besuchten wir den Deutschen Dom in Berlin. Nach der gemeinsamen Anreise durften wir zunächst in einem nachgebauten Bundestag Platz nehmen. Die Einrichtung wirkte sehr authentisch und machte einen realistischen Eindruck. Ein Mann und eine Frau begrüßten uns und erklärten viele interessante Dinge über den Bundestag und die Politik in Deutschland. Danach arbeiteten wir in Gruppen und beantworteten verschiedene Fragen mithilfe der Informationen in der Ausstellung. Anschließend präsentierten wir unsere Ergebnisse. Später wurden wir erneut in Gruppen eingeteilt und bekamen jeweils eine politische Partei zugeteilt. Wir sollten deren Sichtweise vertreten und unsere Meinung zum Thema Bundeswehr vorstellen. Dieser Teil war für mich am interessantesten, weil man sich in eine andere Rolle hineinversetzen musste. Außerdem brauchte man viel Mut, vor anderen Menschen zu sprechen und die Meinung seiner Gruppe zu vertreten. Insgesamt haben uns die drei Exkursionstage sehr gut gefallen. Sie haben nicht nur viel Spaß gemacht, sondern waren auch sehr lehrreich. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und
interessante Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr, in Kunst und Gemeinschaft sowie in die Politik gewinnen. Die Exkursionen waren eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.





