Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.

(Charles Darwin)

 

Mit Beginn dieses Schuljahres kommen auf die Fachschaft Gesellschaftslehre, die die Fächer Geschichte, Politische Bildung, Geografie und LER verbindet, eine Reihe von Änderungen zu.

Neue Rahmenlehrpläne treten in Kraft. So sieht der Rahmenlehrplan für das Fach Geschichte seinen Schwerpunkt weniger im chronologischen Erfassen von historischen Prozessen, sondern im Durchdringen gesellschaftlicher Fragestellungen in verschiedenen historischen Epochen. So wird z. B. das Thema „Europäische Expansion und Kolonialismus“ vom 15. bis ins 20. Jahrhundert hinein beleuchtet.

Die thematische Zusammenarbeit zwischen den Fächern Geschichte, Politische Bildung, Geografie und LER und die Entwicklung von Sprach- und Medienkompetenz rücken noch stärker als bisher in den Vordergrund.

In diesem Sinne haben unsere Fachlehrer im vergangenen Schuljahr schon eine Reihe von Projekten und Exkursionen organisiert und werden dies auch in diesem Jahr wieder tun.

 

Rückblick:

Besuch der Ausstellung „Topografie des Terrors“ (Berlin) in Verbindung mit der Durchführung dreier Seminare für die Schüler der 11. Klassen

Mit Hilfe von Aktenaufzeichnungen und Fotografien erforschten die Schüler, was es bedeutete, Opfer der Euthanasie zu werden, als Sinti, Roma oder„Asoziale“ nicht nur aus der Gesellschaft ausgegrenzt, sondern dem Tod ins Auge schauen zu müssen. Und sie untersuchten die Rolle, die Frauen als Opfer, Täter und Zuschauer im Nationalsozialismus einnahmen.

Der „Luthereffekt“

In der im Rahmen des „Reformationsjahres“ zeitlich begrenzten Ausstellung gingen die Schüler der 7. Klassen in Kleingruppen auf Spurensuche nach den gesellschaftlichen Auswirkungen der Reformation weltweit und führten abschließend die Mitschüler anhand ausgewählter erforschter Ausstellungstücke selbstständig durch das Museum im Martin-Gropius-Bau.

Menschenrechtszentrum Cottbus

Die Klasse 8 wurde von einem Zeitzeugen durch das ehemalige Gefängnis geführt. Die Schüler hörten den Schilderungen über das Leid politischer Häftlinge in der DDR gespannt zu und waren am Ende sehr beeindruckt.

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Alliiertenmuseum Dahlem

Die Schüler der 12. Klassen besuchten das Museum, um mit Hilfe der sich dort befindenden Dauerausstellung in die Berliner Zeit während der 45-jährigen Spaltung der Stadt einzutauchen. Zusätzlich konnte die damalige Sonderausstellung „100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg“ besichtigt und damit Fragen beantwortet werden, wie: Was haben ein Probezieher für Lebensmittel, die Produktion des James-Bond-Films „Octopussy“ oder der Speer des Europameisters Uwe Hohn mit dem „Kalten Krieg“ zu tun?

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Auch der Gang zum Amtsgericht Königs Wusterhausen war für die Schüler der Klassen 8 wieder eine spannende Erfahrung.

Ausblick:

Das Jungwählerforum für Schüler der 11. und 12. Klassen, bei dem sie sechs Direktkandidaten, die bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 62 antreten, mit Fragen zur Politik der Parteien löchern können.

Die Juniorwahl, ein bundesweites Projekt, bei dem die Schüler unserer Schule die Vorbereitung und die Durchführung eines Wahlgangs simulieren.

Besuch des Technikmuseums, der Mauergedenkstätte Bernauer Straße und und und …