Bauen und Wohnen um 1900 in Berlin ­- die Kunstkurse 11 arbeiten zum Thema „Mietskasernen“

Das Wort „MietsKASERNE“ klingt schon gruselig! Wer will da denn wohnen?!? Die Industrialisierung lockte unglaublich viele Menschen nach Berlin, Wohnraum wurde extrem dringend benötigt. Vor den Toren der Stadt entstanden die Mietskasernen: schlechte Wohnbedingungen, viele Menschen auf viel zu wenig Platz, miserable hygienische Bedingungen… Doch dort, wo Zimmermeister Heinrich Brunzel im Mai 1895 auf dem 914m2 großen Grundstück mit den Bauarbeiten für sein Wohnhaus begann, ist es heute schick: grüne Hinterhöfe, große Wohnungen, Fahrstühle, sanierter Altbau eben. Über die Wohnverhältnisse um die Jahrhundertwende informierten wir uns im Wohnungsmuseum „Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus“ im Prenzlauer Berg. Wir wissen jetzt, was es mit dem Hobrecht-Plan auf sich hat, was eine Rabitz-Wand ist und was die Begriffe „Berliner Zimmer“, „Gute Stube“ und „Strippenschläfer“ bedeuten. Anschließend wurde im Prenzlauer Berg gezeichnet: Fassadendetails und Stadtraum-Blicke.