6. November 2015

Kleine Einblicke in die Gestaltung des Lesetages einiger Klassen…

 

Klasse 3

Die 3. Klasse verbrachte an diesem Tag zwei Stunden im Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen. Mit großem Staunen erlebten die Kinder wie die Menschen vor vielen Jahren und auch im Altertum wohnten und arbeiteten. Die alte Schmiede, Schuhmacherwerkstatt u.v.a.m. beeindruckten sehr. Ein Film, der vom Leben der Menschen vor ca. 10.000 Jahren berichtete, wurde mit Begeisterung angeschaut. Viele Fragen der Kinder konnte der Museumsführer Herr Wolf beantworten.

Klasse 4

Kamishibai ist ein japanisches Papiertheater zu einem Text. In einem hölzernen Rahmen befinden sich Bilder, welche eine Geschichte illustrieren. Der/Die Vorführer/in erzählt diese Geschichte und zeigt dazu die Bilder. Wir lernten etwas über die Art und Weise der japanischen Erzähler, die früher mit ihrem Fahrrad und dem Kamishibai übers Land fuhren, um etwas Geld zu verdienen und spannende Geschichten für Groß und Klein zu erzählen. Dann machten wir uns selbst an die Herstellung eines kleinen Kamishibais aus Papier und malten für das große Kamishibai die Bilder zum Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“. Hierzu übten wir den Text ein. Der Höhepunkt des Tages war, dass wir das Märchen zu unseren Illustrationen den Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse erzählen durften. Alle hatten viel Spaß dabei.

Klasse 6b

Wir haben für den Lesetag aus den schönsten Märchen „Die kleine schwarze Henne“ ausgewählt, welches ein bekanntes russisches Kunstmärchen mit ganz zauberhaften Illustrationen der schön gestalteten Bilderbuch-Reihe „esslinger atelier“ (nacherzählt v. Sybill Gräfin Schönfeldt) ist.

Im Anschluss an die Lektüre hat jede Schülerin und jeder Schüler verschiedene Aufgaben auf den Arbeitsbögen, die zu einer vertiefenden Beschäftigung mit dem Text anregten (z.B. Zusammenfassung des Inhalts, Beschreibung der wichtigsten Figuren und Handlungsorte, Brief an den Autor/die Autorin usw.) bearbeitet. Danach haben die Schülerinnen und Schüler sich für eine Textstelle entschieden, welche sie in dem Guckkasten mit Stabpuppen szenisch umgesetzt haben und die Aufgabenbögen, welche die szenische Umsetzung vorbereitet haben (Erstellen von Steckbriefen für die Spielfiguren, Transformieren der Textstelle in eine Spielvorlage usw.), bearbeitet. Dann wurde der Guckkasten gestaltet. Es hat uns viel Spaß gemacht!