Die Grundschule Villa Elisabeth ist eine staatlich genehmigte Privatschule. Sie ist eine Ganztagsschule mit integriertem Förderunterricht und Silentium.
Die Schüler sollen ihren Fähigkeiten entsprechend möglichst weitgehend ihre schulischen Aufgaben in der Schule selbst erledigen, um – auch mental – eine Trennung von Schule und Freizeit zu ziehen.
Der Reformpädagoge Kerschensteiner prägte dafür vor über 90 Jahren den Begriff „Vollendungstendenz“, d.h., die Schüler vollenden in einem für sie überschaubaren Zeitraum eine Aufgabe, welches sie dann positiv motiviert, eine neue zu vollenden.
Aufbauend auf diesem Studienpädagogischen System ist es das pädagogische Ziel der Grundschule Villa Elisabeth, im Rahmen des Ganztagsunterrichtes eine Fakultätstransparenz zu erreichen, mit der die Schüler ihre eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten erfahren und mit vielfältiger Förderung ausschöpfen.
Die Anforderungen zur Umsetzung des Studienpädagogischen Prinzips variieren jahrgangsstufenweise.
Die Jahrgangsstufen 1/2 haben altersspezifisch selbstverständlich andere Prioritäten als die Jahrgangsstufen 3/4 sowie 5/6. Organisatorisch wird das vor allen Dingen in den unterschiedlichen Längen des Blockunterrichts sowie im Stundenplanwechsel deutlich. Der klassische Wechsel zwischen sprachlich und geisteswissenschaftlichen Unterrichtsfeldern sowie den naturwissenschaftlichen Unterrichtsfeldern, wie er im studienpädagogischen Prinzip Grundlage ist, setzt konsequenterweise erst mit Einführung des Fachunterrichtes, also ab Jahrgangsstufe 5, ein.

Die Schule und ihr Alltag

Der Tag beginnt für alle Schülerinnen und Schüler um 8.30 Uhr und endet nach drei Unterrichtsblöcken um 15.00 Uhr.
Im zweiten Teil des Tages – in der Phase des selbstbestimmten Handelns – wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, entsprechend ihren persönlichen Vorstellungen aus den Angeboten zum selbstbestimmten Handeln zu wählen. Die Umsetzung des Studienpädagogischen Prinzips für die Jahrgangsstufen 1/2, 3/4 und 5/6 unterscheiden variiert vor allem, um dem unterschiedlichen Grad an Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen.
Der Blockunterricht in Phase 1 (Klasse 1 und 2) beträgt insgesamt maximal 60 Minuten. Die unterrichtende Lehrkraft entscheidet entsprechend der konkreten Gruppensituation, wann und wie lange Pausen eingelegt werden. Unter Berücksichtigung der gesundheitsfördernden Zielvorgaben ist auf ausreichende Bewegungsphasen innerhalb des Blockes zu achten. Ein wöchentlicher Schwerpunktwechsel zwischen mathematisch-naturwissenschaftlichem Unterricht und sprachlich-geisteswissenschaftlichem Bereich findet selbstverständlich noch nicht statt, da eine Überforderung ausgeschlossen werden muss.
Die Phase 2 (Klasse 3 und 4) ist als Übergangsphase zu betrachten. Der Blockunterricht wird zunächst weiter mit 60 Minuten geplant. Die Lehrerkonferenz entscheidet anhand des konkreten Entwicklungsstandes der jeweiligen Lerngruppe in regelmäßigen Abständen über eine mögliche Veränderung der Blockunterrichtzeiten. Ziel dieser allmählichen Anpassung ist es, den Standard von 60/40 Minuten zu erreichen. Die Einführung der wöchentlich wechselnden Schwerpunkte beginnt im Lernbereich Ästhetik und in der Schwerpunktgestaltung.
Die Phase 3 (Klasse 5 und 6) wird dann nach dem klassischen Modell des Studienpädagogischen Prinzips unterrichtet.

Die Schule und ihre Leistungsüberprüfung

Die Freitage an der Grundschule Villa Elisabeth sind neben dem klassischen Unterricht auch den Leistungsüberprüfungen vorbehalten. Der Termin für zu schreibende Klassenarbeiten ist immer freitags. Für die Klassenarbeiten existiert über das gesamte Schuljahr ein fester Terminplan. So werden die notwendigen Leistungsnachweise nicht zu einer Belastung – möglicherweise für die gesamte Familie – sondern zu einer schülergerechten, planbaren Normalität.
Am Freitag endet der Unterricht um 13.30 Uhr, damit ermöglichen wir auch ein familienfreundliches Wochenende, frei von allen schulischen Belastungen.

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Der bekannte Pädagoge Kerschensteiner prägte bereits vor 90 Jahren den Begriff „Vollendungstendenz“.
Lernende vollenden Aufgaben in überschaubaren Zeitspannen um aus Erfolg
Freude an der Leistung
zu schöpfen.